Herbert Zeller übergibt Tatkstock der "Oldies" an Lothar Grötzinger

 Bericht zur Taktstockübergabe bei den Oldies von Dieter Link:

Nach einigen Ruhejahren entstand vor dem 40-jährigen Jubiläum die Idee, die Gründungskapelle aus dem Jahr 1967 wieder aufleben zu lassen. Herbert Zeller war von der Idee begeistert und sofort wieder mit von der Partie. Mit großer Leidenschaft und Herzblut dirigierte er seine ehemaligen Musiker.

Zeller engagierte sich bereits seit der Vereinsgründung als Ausbilder der Musiker. Im Jahre 1984 legte er zunächst aus familiären Gründen den Taktstock nieder. Beim Jubiläumsfest 2017 wurde er zum Ehren-Dirigenten ernannt.

In den Musikproben geht es ungezwungen und lustig zu

Im Namen der "Oldies" bedankte sich Uli Weigold unter großem Beifall der Anwesenden mit einem kleinen Vesperkörbchen und einem Blumenstrauß für seine Frau Neli für die tolle Zeit. Gern erinnerte sich Weigold an die vergangenen Jahre zurück. In den Musikproben sei es immer recht locker und unterhaltsam zugegangen, und es habe auch mal einen oder mehrere Witze gegeben.

Ende Februar feierte Zeller seinen 85. Geburtstag. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte er seinen Abschied angekündigt und mit Lothar Grötzinger einen Nachfolger gefunden. Von der feierlichen Verabschiedung zeigte er sich sichtlich überrascht. Er habe die "Oldies" immer gerne dirigiert, und es habe Spaß gemacht. Dabei hob er ganz besonders die gute Kameradschaft hervor. Manchmal sei es recht lustig zugegangen.

Zeller betonte, wie schön er es finde, wenn man so ungezwungen Musik miteinander machen könne und nicht dauernd im Stress stehe.

Herbert Zeller hofft, dass alle beieinander bleiben und sie die gute Kameradschaft weiterhin pflegen.


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 Herbert Zeller wird von Uli Wigold mit Vesperkorb und Blumenstrauss aus dem Dirigentenamt verabschiedet.

Bild: Dieter Link
 
 

Hauptversammlung 2018

Bericht zur Hauptversammlung des Musikverein Hopfau e.V. von Dieter Link:

Auf ein sehr erfolgreiches Jahr blickte der Musikverein Hopfau bei seiner Hauptversammlung zurück. Das Augenmerk ist weiterhin auf die Jugendarbeit gerichtet. Große Investitionen sind im aktuellen Jahr in Uniformen und Instrumente geplant.

Der Rückblick der Vorsitzenden fiel recht positiv aus. Mit Stolz blickte Weigold auf die Jugendarbeit zurück. Die "Großen" konnten 2018 in die Aktiven-Kapelle integriert werden. Der Großteil spiele aber weiterhin in der von Daniel Schrägle geleiteten Jugendkapelle Marschalkenzimmern/Hopfau/Leinstetten mit. Dies sei wichtig, da für diese Gruppe kein Einzelunterricht mehr stattfinde. Die Jungmusiker könnten deshalb musikalisch nur durch gemeinsames Üben und Musizieren weiterkommen.

Die durchgeführten Veranstaltungen waren gut besucht und brachten dem Verein das nötige Kleingeld. Als recht einträglich entpuppte sich die Alteisensammlung. Die Rücklagen sind auf eine ansehnliche Summe angewachsen. Das Polster werde aber dieses Jahr gebraucht, denn es müsse in Instrumente und Uniformen investiert werden. Teilweise stammen die Instrumente noch aus der Gründungszeit 1967. Zudem seien einige Uniformen abgetragen und die Nachwuchsmusiker müssten eingekleidet werden.

Schriftführerin Corinna Brett ließ das abgelaufene Jahr Revue passieren. Aufschlussreich war das Zahlenwerk von Kassiererin Sonja Effinger. Ein wesentlicher Grund für den beträchtlichen Überschuss sind Spenden in Höhe von 6000 Euro.

Anknüpfen kann der Musikverein nach den Worten von Jugendleiterin Anke Obergruber an die erfolgreiche Jugendarbeit der vergangenen Jahre. Derzeit befinden sich sieben Jungmusiker in Ausbildung. Einige davon sind schon in die Jugendkapelle integriert und spielten teilweise in der Hauptkapelle mit. Andere wiederum haben noch Einzelunterricht bei den Musiklehrern oder bei externen Musikschulen. Acht Kinder erhalten von Helena Köhler Blockflöten-Unterricht. Zwei davon werden sich in nächster Zeit an ein großes Instrument wagen.

Dirigent lobt musikalisches Potenzial der Kapelle

Die Jungmusiker Laurin Schäfer (Trompete) und Leon Effinger (Schlagzeug) werden über Ostern die D1-Prüfung in Grüntal ablegen. Dirigent Arne Schauer hatte den Musikverein im Januar des vergangenen Jahres übernommen. Er führte aus, froh darüber zu sein, sich für den Verein entschieden habe. Es gebe tolle und nicht ganz einfache Charaktere, die aber im gesamten eine tolle Mannschaft bilden würden. In dem Verein stecke sehr viel Potenzial für eine gute und abwechslungsreiche Blasmusik. Die Jugendarbeit könnte nicht besser sein, lobte Schauer. Dieses Jahr beabsichtigt er, neue Mappen mit neuen Musikstücken einzuführen. Geplant sind für die Unterhaltung jeweils sechs Märsche, Polkas sowie Rock-Pop-Stücke. Für das Jahreskonzert sollen ebenfalls sechs neue Musikstücke und für Weihnachten zwei bis drei Musikstücke eingeübt werden. Um dies umzusetzen sei vor allem ein guter Probenbesuch und eine konzentrierte Probenarbeit notwendig. Sein Dank galt der Vereinsführung sowie seinem Vize- und Jugend-Dirigenten Daniel Schrägle für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Thomas Mutschler, als Vertretung des erkrankten Ortsvorstehers Albert Beck, bedankte sich beim Musikverein für die geleistete Arbeit und das gesellschaftliche Miteinander. Der Verein gebe im Ort und darüber hinaus eine top Visitenkarte ab. Der nächste musikalische Höhepunkt wird der Auftritt beim Frühjahrskonzert am 30. März in Mösbach bei Achern sein. Im Gegenzug werden die Musiker aus dem Rheintal beim Jahreskonzert im Dezember mitwirken. Zu einem Besuch mit einem verbundenen Auftritt hat die Patenkapelle aus Fussach (Vorarlberg) am 25. und 26. Oktober eingeladen.

Für seinen unermüdlichen Einsatz bedankte sich die Vorsitzende bei Jugendausbilder Lothar Grötzinger mit einem Geschenk. Er übernimmt seit Jahren die theoretische Ausbildung und bereitet die Jungmusiker auf die D-Lehrgänge vor. Ein Geschenk erhielt auch Marco Heinzelmann. Er hatte die Jungmusiker bis Dezember im "hohen Blech" ausgebildet.

 

Hauptversammlung 2018

Auf ein äußerst erfolgreiches Jahr blickte der Musikverein bei seiner Hauptversammlung zurück. Im Mittelpunkt stand das 50-jährige Bestehen. Kleine Veränderungen in der Vorstandschaft brachten die Wahlen. Seit Januar dirigiert Arne Schauer aus Marschalkenzimmern die Kapelle.

Der Rückblick von der Vorsitzenden Silke Weigold in der vollbesetzten „Adlerstube“ von Bettenhausen fiel recht positiv aus. Nach der „fünften Jahreszeit“ ging es mit Riesenschritten auf das 50-jährige Vereinsjubiläum Ende Juni zu. Der Besuch zum Auftakt am Freitag mit der Rockabend „The Woodpeckers“ sowie am Samstag mit der Blaskapelle „Charivari“ blieb hinter den Erwartungen zurück. Dafür entschädigte der Sonntag mit einem vollen Zelt und dem unvergesslichen „Hopfauer Abend“. Insgesamt sieben Vereine und Gruppen sorgten für eine ausgezeichnete Unterhaltung und beste Stimmung. Den glanzvollen Schlusspunkt setzte am Montag das Kinderfest. 14 Gruppen aus dem Ort bildeten einen farbenprächtigen und tollen Umzug. Mit der einheimischen Blaskapelle „Wellblech“ klangen die Feierlichkeiten aus. Gemeistert wurde ein anstrengendes Wochenende mit einem tollen und unvergesslichen Jubiläumsfest, so das Fazit der Vorsitzenden. Ohne die Mithilfe aller aktiven und passiven Mitglieder, der Familienmitglieder und freiwilligen Helfer aus dem Ort wäre diese Mammutaufgabe nie zu schaffen gewesen, räumte Weigold ein und bedankte sich nochmals  für die Unterstützung. Nach der Sommerpause begann die Konzertvorbereitung auf das Jahreskonzert Anfang Dezember, dem „musikalischen Highlight“, so Weigold. Zusammen mit der Jugendkapelle und dem Männergesangverein aus Dürrenmettstetten wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm geboten. Der Abend bot einen würdigen Rahmen, um Ehren-Dirigent Lothar Grötzinger zu verabschieden. Er hatte die Kapelle nach dem Ausscheiden von Dirigent Ferenc Guti wieder übernommen und durch das Jubiläumsjahr geführt. Schriftführerin Corinna Brett ließ das abgelaufene Jubiläumsjahr nochmals ausführlich Revue passieren. Dem Verein gehören derzeit 172 Mitglieder an. Sie teilen sich in 67 Aktive, 92 Passive und 13 Ehrenmitglieder auf. Von einem „recht lohnenden Jahr“ berichtete Kassiererin Sonja Effinger. Am Jubiläumsfest konnte ein stolzer Gewinn erwirtschaftet werden. Auch das restliche Jahr brachte einen ansehnlichen Überschuss. Dies lag vor allem daran, dass für Dirigent Lothar Grötzinger keine Ausgaben entstanden sind. Für seine ehrenamtliche Arbeit gab es als Dank und Anerkennung spontanen Beifall sowie ein Geschenk der Vorsitzenden. Das Geld wird aber auch benötigt, um die Jungmusiker auszustatten und eventuell mit neuen Uniformen einzukleiden. Von einer sehr erfolgreichen Jugendarbeit berichtete Jugendleiterin Anke Obergruber. Dem Verein gehören derzeit 18 Jungmusiker an. Davon konnten seit Januar 14 in die Gesamtkapelle integriert werden. Die Jugendleiterin sprach ihnen ein großes Lob und großen Fleiß aus, denn zuerst werde freitags in der Jugendkapelle und danach bei den Aktiven in der Hauptkapelle geprobt. Für einige Blockflötenkinder beginnt nach den Osterferien die theoretische Ausbildung bei Lothar Grötzinger. Die gemeinsame Jugendkapelle mit Marschalkenzimmern wird von Daniel Schrägle aus Hopfau geleitet. Die Jungmusiker werden von den eigenen Musikern am Instrument ausgebildet. Der Dank von Obergruber galt an dieser Stelle Sonja Schrägle, Hermann Reinisch, Matthias Kopp, Marco Heinzelmann und der Musiklehrerin Helena Köhler. Ortsvorsteher Albert Beck sprach dem Musikverein ein Kompliment aus. Das Jubiläum wurde bestens vorbereitet und sei Werbung für Hopfau gewesen. Der scheidende Dirigent Lothar Grötzinger appellierte an die Musiker, weiterhin so zur Stange zu halten.

Das Ergebnis der Wahlen:

Vorsitzende: Silke Weigold
Stellvertreter: Hermann Reinisch
Schriftführerin: Corinna Brett
Kassiererin: Sonja Effinger
Jugendleiterin: Anke Obergruber
Ausschuss: Daniel Schrägle, Thorsten Schubert, Marc Kitzlinger, Tommy Bippus, Marius Bauer
Jugendvertreter: Leonie Schweikert, Elias Schulze
Kassenprüfer: Sascha Horr, Reiner Vincon

 

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Das Bild zeigt in der hinteren Reihe (auf der Treppe) von links:
Tommy Bippus, Corinna Brett, Hermann Reinisch, Elias Schulze, Marc Kitzlinger und Sonja Effinger.
Vorne (von links): Thorsten Schubert, Silke Weigold, Marius Bauer, Anke Obergruber, Leonie Schweikert und Daniel Schrägle.

 

Text und Foto: Dieter Link

 

Oktoberfest 2015

Zu seinem 2. Oktoberfest hatte der Musikverein am „Tag der Deutschen Einheit“ eingeladen. Für eine tolle Stimmung sorgte in der vollen Glatttalhalle die Gruppe „Wälderblut“. Ein herzliches und geselliges Wiedersehen gab es mit der Patenkapelle aus Fußach (Vorarlberg). Nach einem Empfang stimmten sie mit zünftiger Blasmusik auf den Abend ein.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Hopfauer Musikverein seine Patenkapelle aus Fußach am Nachmittag vor der Glatttalhalle auf musikalische Weise. Nach der knapp dreistündigen Fahrt wurden die Gäste aus dem „Dreiländereck“ mit erfrischenden Getränken sowie allerlei Knabbergebäck empfangen und auf das Wiedersehen angestoßen. Das letzte Zusammentreffen in Österreich lag bereits drei Jahre zurück. Der Vorsitzende Daniel Schrägle freute sich riesig, dass ihre Patenkapelle der Einladung gefolgt war. Mit einem Korb voller kulinarischer Spezialitäten bedankte sich Vorsitzender Christoph Mathis für die Einladung. Er hofft, dass es auch in Zukunft gelingt immer wieder zusammen zu kommen und diese Tradition aufrecht gehalten werden könne. Zur Pflege der Kameradschaft und Freundschaft hatte sich der Musikverein einiges einfallen lassen. Den Auftakt des Oktoberfestes gestaltete die Patenkapelle auf musikalische Art und Weise mit. Danach wurde miteinander gefeiert. Nach einer kurzen Nacht wurde zum gemeinsamen Frühstück in die Glatttalhalle eingeladen. Die anschließende Wanderung hinauf zum Wasserreservoir auf dem „Hörnle“ mit der frischen Luft tat gut. Der Aufstieg wurde mit einem herrlichen Ausblick auf Hopfau belohnt. Danach ging es hinab zu den Weiheranlagen der Angelfreunde Dobeltal. Beim „Seehotel“ gab es kleine Kostproben von geräucherten Forellen. Eine Besichtigung der Obsthalle mit wissenswerten Informationen rund um die Äpfel schloss sich bei der Duttenhoferschen Gutsverwaltung an. Interessant war der Blick in die Küche der beiden Fernsehköche Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Bei der anschließenden Schnapsprobe wurde es den Musikern buchstäblich warm ums Herz. Das gemeinsame Mittagessen in der Glatttalhalle kam deshalb als Stärkung zur rechten Zeit. Die Geselligkeit kam an den zwei Tagen nicht zu kurz. Es wurde viel miteinander geplaudert und zum Schluss nochmals aufgespielt. Am späten Nachmittag trat die Patenkapelle wieder die Heimreise an.

Nach ihrer Einquartierung in den örtlichen Gastronomiebetrieben und privaten Unterkünften eröffnete Dirigent Helmut Schäfer mit seinen 30 Musikern in der weiß-blau geschmückten Glatttalhalle das Oktoberfest mit zünftiger Blasmusik. Da vom Bierlieferant kein geeignetes Fass Bier zur Verfügung gestellt werden konnte, fiel der geplante offizielle Fassanstich aus. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Reißenden Absatz fanden die Schweinshaxen und die Hähnchen sowie das Bier aus Maßkrügen. Die Musiker aus Österreich heizten mit ihren schwungvollen Melodien die Stimmung an und kamen den geforderten Zugaben gerne nach. Danach war die Bühne frei für die Stimmungskapelle „Wälderblut“. Mit ihrem fetzigen Programm vom Alpenrock über Schlager bis zum Klassiker aus der Tanzmusik sorgten sie für eine tolle Stimmung unter den Gästen. Von der ersten Minute an schafften sie es, das Publikum mitzureißen. Gestandene Mannsbilder in Lederhosen und fesche Madel in Dirndl standen auf den Bänken und feierten ausgelassen ihr Oktoberfest. Immer wieder kam von „Wälderblut“ das Kommando „Wo sind die Hände?“ und „Die Krüge hoch“. Bei dem meist jüngeren Publikum war deshalb eine gute Kondition notwendig. Bis weit nach Mitternacht herrschte Oktoberfest-Stimmung pur.

Text und Bilder: Dieter Link

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Platzkonzert 2015

  Über ein tolles Festwetter durfte sich der Musikverein bei seinem Platzkonzert auf dem Rathausplatz inmitten des Ortskerns freuen. Schnell füllten sich die aufgestellten Festgarnituren. Für das leibliche Wohl war mit Spezialitäten vom Grill und kühlen Getränken bestens gesorgt. Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den Andrang zu bewältigen. Zur Einstimmung auf den Abend spielte die Jugendkapelle Marschalkenzimmern/Hopfau auf und gab einige Kostproben ihres Könnens ab. Seit Anfang März spielen elf Jugendliche aus Hopfau in der seit September 2012 gemeinsam gegründeten Kapelle mit. Aus beruflichen Gründen konnte Dirigentin Sarah Schanz nicht anwesend sein und wurde vom Vorsitzenden Daniel Schrägle vom Hopfauer Musikverein vertreten. Er freute sich über die große Besucherschar und wünschte einige unterhaltsame Stunden. Mit viel Beifall wurden die Nachwuchsmusiker für ihre gekonnten Beiträge verabschiedet. Ihren nächsten großen Auftritt werden die Zöglinge beim Backhausfest Anfang September in Marschalkenzimmern haben. Danach nahmen die Aktiven unter der Leitung von Dirigent Ferenc Guti Platz und unterhielten die Gäste mit ihrem breiten Repertoire bis in den späten Abend hinein. Jung und Alt kamen dabei voll auf ihre Kosten. Zum Abschluss und als mehrmals geforderte Zugaben gab es noch einige bekannte Märsche, die die Herzen der Blasmusikfreunde höher schlagen ließen.

Text und Bilder: Dieter Link

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Vatertagshockete 2015

 Einen ausgezeichneten Besuch konnte der Musikverein bei seiner  „Vatertags-Hockete“ verzeichnen. Ein Garant für den Erfolg war das ideale Festwetter. Entgegen den Wetterprognosen hielt das Wetter trotz ab und zu bedrohlichen dunklen Wolken und nur einigen Regentropfen den ganzen Tag über. Die Gäste konnten die Hockete im Freien vor der Halle bei lauen Temperaturen genießen. Der Festplatz direkt neben der Glatttalstraße lockte auch zahlreiche Wanderer und Radfahrer für eine kurze Rast an. Zum Frühschoppen und über die Mittagszeit unterhielt der Musikverein Boll die Gäste. Nachmittags spielten die Musikkameraden aus Sulgen auf. Den musikalischen Schlusspunkt setzten die „Oldies“ (die Hobbymusiker des Hopfauer Musikvereins) und ihrem Dirigenten Herbert Zeller mit schwungvollen Melodien. Einen wahren Ansturm erlebten die Helfer über die Mittagszeit. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Am Abend war das komplette Speiseangebot sowie der ganze Kuchen verkauft. Kein Wunder, dass sich Vorsitzender Daniel Schrägle mit der Veranstaltung vollauf zufrieden zeigte.

Text und Bilder: Dieter Link

  
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Vorspielabend der Jungmusiker 2015

Bereits zum zweiten Mal hatte der Musikverein zum Vorspielabend eingeladen. Dabei zeigten die Jungmusiker des Musikvereins ihr Können. Seit Januar des vergangenen Jahres werden insgesamt 15 Jugendliche an ihren Instrumenten durch zwei Musiklehrer ausgebildet.

Der Einladung in das Probelokal des Musikvereins (der fest eingebauten Bühne in der Glatttalhalle) zum 2. Vorspielabend waren hauptsächlich die Eltern und Großeltern gefolgt. Vorsitzender Daniel Schrägle freute sich über den ausgezeichneten Besuch. Ein herzliches „Dankeschön“ galt Jugendleiterin Anke Obergruber sowie Corinna Brett und Silke Weigold für die Organisation des Abends. Seit Jahren wird die Ausbildung beim Musikverein großgeschrieben. Durch die intensive Ausbildung ist die Kapelle auf über 60 Aktive angewachsen. Die Jugendlichen befinden sich seit 2013 in der Ausbildung. Begonnen hatten sie mit dem theoretischen Unterricht beim ehemaligen Dirigenten Lothar Grötzinger. Im Januar des vergangenen Jahres durften sie ihre Instrumente entgegennehmen. Die Ausbildung erfolgt durch zwei Musiklehrer. Szabo’s „Szabi“ Horvath kümmert sich um das „Blech“ wie Zugposaune, Bariton und Trompete. Wegen einer Terminüberschneidung konnte er leider nicht anwesend sein. Ferenc Guti (zugleich Dirigent der Aktiven) ist für das „Holz“ wie die Flöten und Klarinetten zuständig. Ferenc Guti zeigte sich stolz auf seine Nachwuchsmusiker sprach ihnen ein großes Lob aus. Als Solisten und in kleinen Ensembles gaben die Jungmusiker unter der Bandbegleitung von einer CD Kostproben ihres bisher erlangten Könnens ab und wurden mit großem Beifall für ihre gekonnten Vorträge belohnt. Alle hätten eindrucksvoll ihr Können unter Beweis gestellt. Voll des Lobes war auch Vorsitzender Daniel Schrägle und Jugendleiterin Anke Obergruber. Für den tollen Abend überreichte sie Ferenc Guti als Dank und Anerkennung ein kleines Geschenk. Seit dem 1. März spielen die Zöglinge in der gemeinsamen Jugendkapelle von Marschalkenzimmern und Hopfau mit. Im Sommer werden sie vermutlich ihren ersten Auftritt haben und gemeinsam das Weihnachtskonzert bestreiten. Angestrebt wird, die Jugendlichen im Herbst oder Frühling des nächsten Jahres auf den D1-Lehrgang zu schicken. Zum Ausklang des Abends wurde zu einem Ständerling mit Imbiss und Getränken eingeladen.

Text und Bilder: Dieter Link

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Hauptversammlung 2015

Recht nahe an der Schmerzgrenze des Belastbaren bewegte sich der Musikverein im vergangenen Jahr. Die Mühen hatten sich nicht nur finanziell gelohnt. Durch die erfolgreiche Jugendarbeit ist die Kapelle auf 66 Aktive angewachsen. Weitere 15 Jugendliche befinden sich derzeit in der Ausbildung.
Vorsitzender Daniel Schrägle zog bei der Hauptversammlung im vollbesetzten Sportheim bei seinem Rückblick eine positive Bilanz. Mit den insgesamt 42 Proben, 23 öffentlichen Auftritten und sechs Geburtstagsständchen lagen die Musiker recht nahe an der Schmerzgrenze des Belastbaren, räumte Schrägle ein. Hinzu kamen zahlreiche Veranstaltungen, die die insgesamt 175 Mitglieder (66 Aktive, 96 Passive und 15 Jugendliche) zu bewältigen hatten. Dank der Einsatzbereitschaft der Musiker und Helfer konnten alle Vorhaben umgesetzt werden. Freud und Leid lagen wie so oft nahe beieinander. So musste im Mai vom langjährigen Musikkameraden, ehemaligem Vorsitzenden und Ehrenmitglied Hans-Peter Horr Abschied genommen werden. Als musikalischen Höhepunkt bezeichnete Schrägle das Jahreskonzert. Seiner Einschätzung nach könnte der Schwierigkeitsgrad etwas angehoben werden um das Gesamtniveau des Vereins zu steigern und um die Musiker mehr zu fordern. Die intensive und gute Probenarbeit hatte sich ausgezahlt. Außerhalb der Konzertvorbereitungen ließen es die Musiker mit den Proben jedoch etwas „Schleifen“. Hier zeigte sich der Vorsitzende keineswegs zufrieden und monierte, dass die Auftritte und insbesondere die Ständchen oft nicht mit der notwendigen Disziplin angegangen würden. Gerade im Frühjahr könnte man die Zeit nutzen um neue Musikstücke einzustudieren und das Repertoire erneuern. Auch was die Auswahl der einzelnen Musikstücke betreffe wären Ideen und Vorschläge der Musiker wünschenswerter als lauthals kundgetane Ablehnungen zu Ideen anderer Musikkameraden. Schrägle forderte klar geäußerte Meinungen mit einem „Ja“ oder „Nein“ um Entscheidungen zu treffen und wünschte sich einen kameradschaftlichen Umgang miteinander. Im Großen und Ganzen könne das Jahr jedoch als erfolgreich angesehen werden, so sein kritisches Fazit. Detailliert rief Schriftführerin Corinna Brett das vergangene Vereinsjahr nochmals in Erinnerung. Einen Überschuss konnte Kassiererin Silke Weigold vermelden. Die gut besuchten Veranstaltungen sowie die Alteisensammlung spülten das nötige Kleingeld in die Kasse. Ferner konnte sich der Musikverein über beträchtliche Spenden freuen. Die größten Ausgaben verschlangen die Honorare für Ferenc Guti und Szabo’s Horvath als Dirigent und Musiklehrer für die Aktiven und die Ausbildung der Zöglinge. Um Einfluss auf die Auswahl der Instrumente für den Nachwuchs zu nehmen stellt der Verein die Instrumente wieder selbst. Damit kann eine ausgewogene und spielfähige Zusammenstellung der Kapelle mit den benötigten Registern erzielt werden. Die einstige Regelung, dass die Eltern ihren Kindern selbst irgendein Instrument aussuchen und kaufen und deshalb weniger für die Ausbildung bezahlen, wurde verworfen. Von den derzeit 15 Jungmusikern haben seit über einem Jahr zwölf bereits ihr Instrument und Einzelunterricht bei den beiden Musiklehrern, berichtete Jugendleiterin Anke Obergruber. Seit Anfang Februar spielen sie in der gemeinsamen Jugendkapelle aus Marschalkenzimmern und Hopfau unter der Leitung von Sarah Schanz. Drei Jungmusiker durchliefen im vergangenen Jahr beim ehemaligen Dirigenten Lothar Grötzinger ihre theoretische Ausbildung. Im Februar wurden ihnen ihre Instrumente überreicht und haben nun ebenfalls Einzelunterricht bei den Musiklehrern. Für dieses Jahr ist wiederum eine Jugendausbildung geplant. Neu ist, dass zusätzlich mit Ferenc Guti Blockflötenunterricht angeboten werden soll. Im Mai wird zu einem Vorspielabend eingeladen, wo der Nachwuchs zeigen kann, was bisher erlernt wurde. Dirigent Ferenc Guti räumte ein, dass es immer schwierig sei, ein Programm für ein Jahreskonzert zusammenzustellen. Ihm sei dabei wichtig, dass es für die Musiker spielfähig sei und wie es beim Publikum ankomme. Schließlich spiele man für das Publikum. Nicht alle Musiker hätten den gleichen Ausbildungsstand. Deshalb müsse eine gewisse Balance gefunden werden. Er verfolge deshalb das Prinzip, lieber ein Niveau mit Sicherheit und Leichtigkeit zu spielen als eventuell eine zu große Last auf sich zu nehmen unter der die Qualität des Vortrages leide. Die Kapelle habe zwar noch „Luft nach oben“, aber es sei mit der Musikauswahl immer ein sehr sensibles Spiel. Ein großes Ziel von ihm ist, ab dem nächsten Jahr jeweils im Frühjahr ein Kirchenkonzert zu veranstalten. Großen Spaß und Freude bereiten dem Musiklehrer seine Zöglinge. Die Kinder seien sehr gut und in der Ausbildung schon sehr weit. Im Frühjahr 2016 sollen die 15 Kinder zur D1-Prüfung geschickt werden. Nach den Worten von Ortsvorsteher Albert Beck sei der Musikverein nicht mehr aus Hopfau wegzudenken. Es sei schon eine Selbstverständlichkeit, dass zahlreiche Anlässe im Ort musikalisch umrahmt werden. Zudem biete der Verein bei seinen Veranstaltungen beste Unterhaltung. Alle Veranstaltungen seien von der Bevölkerung sehr gut besucht. Einen besseren Beweis für die Beliebtheit gebe es nicht, so Beck. Die Auftritte der Jungmusiker zeige, was für eine vorbildliche Arbeit im Verein geleistet werde. Ein Rockkonzert mit der Gruppe „0-600“ ist für den 25. April in der Glatttalhalle geplant. Die 2. Auflage des Oktoberfestes findet am 3. und 4. Oktober mit „Wälderblut“ statt. Hierbei gibt es auch ein Wiedersehen mit der Patenkapelle aus Fußach (Vorarlberg).

 Text: Dieter Link

 

 

 

     

Viele neue Gesichter in der Vorstandschaft des Musikvereins

 

Auf ein sehr kostenintensives Jahr blickte der Musikverein bei seiner Hauptversammlung zurück. Die 16 Jungmusiker mussten mit Uniformen und Instrumenten ausgestattet werden. Bei den Wahlen wurde die Vorstandschaft fast komplett neu besetzt. Vorsitzender bleibt Daniel Schrägle.

Vorsitzender Daniel Schrägle sprach von einem sehr arbeitsintensiven Jahr, in dem die musikalischen Ausflüge und Auftritte leider etwas zu kurz gekommen seien. Als musikalische Höhepunkte bezeichnete er das Gastkonzert in Renfrizhausen das Jahreskonzert in Hopfau. Die Auftritte und Veranstaltungen seien im Großen und Ganzen gut gelungen, so sein Fazit. Dirigent Ferenc Guti ließ sich wegen Terminüberschneidungen an der Hauptversammlung im Sportheim entschuldigen. Finanziell hatte der Verein auch im vergangenen Jahr wieder viel zu bewegen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Ausstattung der 16 Jungmusiker mit Uniformen und Instrumenten. Da in den eigenen Reihen momentan keine eigenen Ausbilder mehr gefunden werden konnten, werden in diesem Jahr zusätzliche Kosten für die externen Musiklehrer auf den Musikverein zukommen. Neben viel Lob hatte Schrägle für seine Musiker aber auch Kritik parat. Massiv verbessert werden müsse unbedingt die Disziplin bei den Proben und den Auftritten. Es könne nicht sein, das unentschuldigtes Fehlen zur Normalität werde. Bei Zusagen von Auftritten stehe der Verein auch in der Pflicht, diese Termine wahrzunehmen. Deshalb müsse die Kapelle auch spielfähig sein. Es sei deshalb wichtig, sich rechtzeitig abzumelden. Unentschuldigtes Fehlen ziehe immer mit einer „Null-Bock-Einstellung“ einher, die von den Kameraden nicht lange hingenommen werde. Gerade von den Jungmusikern erwartet er einen regelmäßigen Probenbesuch um ihre Leistung zu steigern und in der Kapelle mithalten zu können. Schrägle mahnte, die „faulen Äpfel nicht zu lange in der Kiste zu lassen“. Kassier Martin Schrägle verschaffte einen detaillierten Einblick in die Finanzen. Für die Ausstattung der Jungmusiker mit Instrumenten und Uniformen wurden über 9100 Euro investiert. Als weiterer großer Posten schlugen die Ausgaben für den Dirigenten und die Musiklehrer zu Buche. Trotz den guten Besucherzahlen und entsprechenden Umsätzen bei den Veranstaltungen blieb am Jahresende ein dickes Minus in der Kasse. Trotzdem verfügt der Verein noch über ansehnliche Rücklagen. Sein Dank galt den zahlreichen Spendern. Auf diese Weise konnten fast 5000 Euro eingenommen werden. Ohne diese Unterstützung sei der Verein fast nicht zu führen, betonte Schrägle. Karl-Heinz Renz ließ das abgelaufene Jahr nochmals Revue passieren. Den 47 Proben standen 24 Auftritte gegenüber. Zu Beginn dieses Jahres gehörten dem Verein insgesamt 176 Mitglieder an. Sie teilen sich in 68 aktive und 94 fördernde (passive) sowie 15 Ehrenmitglieder auf. Dass die Nachwuchsarbeit beim Musikverein großgeschrieben wird, zeigte der Bericht von Jugendleiterin Catherin Schrägle. Alle 16 Jugendlichen hatten erfolgreich ihre D1-Lehrgänge an der Musikschule absolviert und konnten die Aktivenkapelle integriert werden. Zwölf Zöglinge haben zwischenzeitlich die theoretische Ausbildung bei Lothar Grötzinger durchlaufen und befinden sich in der Instrumentenausbildung. Bereits im April soll wieder die Werbetrommel mit einem Schnuppertag in der Schule gerührt werden um möglichst viele musikbegeisterte Jugendliche zu finden. Im Juni soll mit der Ausbildung begonnen werden.  Die Zusammenarbeit mit Marschalkenzimmern und der gemeinsamen Jugendkapelle soll weitergeführt werden. Ortsvorsteherin Daniela Wittig lobte die hervorragende Jugendarbeit. Bei den anstehenden Wahlen hatte sie ein leichtes Amt. Bereits im Vorfeld wurden genügend Kandidaten für die einzelnen Posten gefunden. Lediglich der Vorsitzende Daniel Schrägle sowie die Ausschussmitglieder Alexander Schrägle und Hermann Reinisch stellen sich wieder zur Wahl. Einstimmig wurde Daniel Schrägle wieder zum Vorsitzenden gewählt. Jürgen Trick löste Tommy Bippus als Stellvertreter ab. Die Kasse übernahm Silke Weigold von Martin Schrägle, Corinna Brett das Amt des Schriftführers von Karl-Heinz Renz. Catherin Schrägle gab ihr Amt als Jugendleiterin an Anke Obergruber ab. Bestätigt wurden Alexander Schrägle und Hermann Reinisch als Ausschussmitglieder. Ihre Mitstreiter Sebastian Birk, Mario Grötzinger und Thorsten Schubert räumten für Yannic Bezner, Catherin Schrägle und Linda Wahl den Platz. Zu Jugendvertreten wurden Lisa Ruoff und Marc Kitzlinger gewählt. Bisher wurde dieses Amt von Linda Wahl und Maria Höhn begleitet. Kassenprüfer bleiben Sascha Horr und Reiner Vincon. Mit verschiedenen Geschenken bedankte sich Vorsitzender Daniel Schrägle bei seinen „alten Weggefährten“ für ihre Mitarbeit über all die Jahre hinweg. Einen Blumenstrauß gab es für die Ausbilderinnen Catherin und Sonja Schrägle. Ein Weingeschenk erhielt Lothar Grötzinger.

Text und Bild: Dieter Link

 

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  Das Bild zeigt die neue Vorstandschaft des Musikvereins. Von links gesehen: Daniel Schrägle (Vorsitzender), Marc Kitzlinger und Lisa Ruoff (beide Jugendvertreter),
Alexander und Catherin Schrägle (beide Ausschuss), Jürgen Trick (2. Vorsitzender), Silke Weigold (Kassier), Anke Obergruber (Jugendleiterin),
Linda Wahl und Yannic Bezner (beide Ausschuss) sowie Corinna Brett (Schriftführerin)
 

 

 

Oktoberfest 2013 - Rückblick

     

Als vollen Erfolg konnten der Musikverein und der Tennisclub das gemeinschaftlich veranstaltete 1. Hopfauer Oktoberfest verbuchen. In der proppevollen Glatttalhalle sorgte die Band „Wälderblut“ am Samstag für eine tolle Stimmung. Zünftige Blasmusik gab es am Sonntag zum Weißwurst-Frühschoppen mit „Sixpack“.

Mit viel Aufwand wurde die Glatttalhalle in ein Festzelt mit den beherrschenden Farben weiß-blau verwandelt. Bis zum Auftritt der Stimmungskapelle „Wälderblut“ unterhielt „Wellblech“ (eine kleine Besetzung des Musikvereins) die Gäste und stimmte auf den Abend ein. Reißenden Absatz fanden derweil die schmackhaften Schweinshaxen und Hähnchen vom Grill. Der „Durscht“ konnte mit einer Maß Bier gelöscht werden. Der obligatorische Fassanstich mit Ortsvorsteherin Daniela Wittig hatte seine Tücken. Trotz sicheren Schlägen der Ortsvorsteherin floss kein Bier. Es rann lediglich etwas Schaum an der Bühnenwand hinunter. Wie sich später herausstellte, war der Zapfhahn für das Fass zu kurz. Für Daniel Schrägle als Vorsitzenden vom Musikverein waren die Probleme beim Fassanstich nicht neu. Notgedrungen ging er zur Theke und holte zwei Maß Bier, damit er mit der Ortsvorsteherin und den Klängen „Ein Prosit“ anstoßen konnte. Danach war die Bühne frei für die Stimmungskapelle „Wälderblut“. Mit ihrem fetzigen Programm vom Alpenrock über Schlager bis zum Klassiker aus der Tanzmusik sorgten sie für eine tolle Stimmung unter den Gästen. Von der ersten Minute an schafften sie es, den Gästen mächtig einzuheizen und das Publikum mitzureißen. Gestandene Mannsbilder in Lederhosen und fesche Madel in Dirndl standen auf den Bänken und ließen die Halle erbeben. Pausen gab es keine. Immer wieder kam von „Wälderblut“ das Kommando „Wo sind die Hände?“. Bei dem meist jüngeren Publikum war deshalb eine gute Kondition notwendig. Bis weit nach Mitternacht herrschte Oktoberfest-Stimmung pur. Die Helfer der beiden Vereine hatten eine kurze Nacht, denn sie mussten die Halle wieder aufräumen und zum Weißwurst-Frühschoppen am Sonntag mit der Blaskapelle „Sixpack“ herrichten. Die sechs Blasmusiker und ihr Schlagzeuger boten Blasmusik vom Feinsten und unterhielten die Gäste mit Polkas, Märschen und Walzern bis weit über die Mittagszeit. Für das leibliche Wohl war mit Krustenbraten, Knödeln und Weißkrautsalat sowie einem großen Kuchenbüfett bestens gesorgt. Die Halle füllte sich nur langsam, war jedoch letztlich nochmals sehr gut gefüllt. Nach dem Mittagessen wurde es wieder ruhiger und das Oktoberfest klang langsam aus.

(Text: Dieter Link)

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Bericht zum Platzkonzert am 19.07.2013

     

Über ein traumhaftes Sommerwetter durfte sich der Hopfauer Musikverein bei seinem Platzkonzert auf dem Rathausplatz freuen. Die hochsommerlichen Temperaturen lockten wiederum eine große Besucherschar auf den Festplatz inmitten vom Ortskern. Für eine schwung- und stimmungsvolle Unterhaltung sorgten dieses Mal die Aktiven mit ihrem Dirigenten Ferenc Guti selbst. Dabei feierten die 16 Nachwuchsmusiker (im Bild mit weißem T-Shirt bekleidet) in der Kapelle ihr Debüt. Seit ihrer D1-Prüfung proben Sie zudem mit den Erwachsenen und traten beim Platzkonzert erstmals öffentlich auf. Die Anzahl der aktiven Musiker steigt damit auf 60 Personen. Seit September des vergangenen Jahres bilden sie mit den Nachwuchsmusikern aus Marschalkenzimmern eine gemeinsame Jugendkapelle und waren bereits beim ersten Platzkonzert im Juni aufgetreten. Mit dem „Böhmischen Traum“ beendeten die Musiker bei Einbruch der Dämmerung ihr Konzert. Gerne erfüllten sie aber noch die vehement geforderten Zugaben. Vorsitzender Daniel Schrägle bedankte sich bei den zahlreichen Gästen für ihren Besuch. Ein herzliches Dankeschön von ihm galt den passiven Mitgliedern. Sie hatten die Bewirtung übernommen und den Musikern damit „den Rücken“ freigehalten. Für das leibliche Wohl war mit kühlen Getränken sowie Steaks und „Roten“ vom Grill bestens gesorgt. Bis weit in die Nacht hinein herrschte bei den angenehmen Temperaturen reger Betrieb.

(Text und Bild: Dieter Link)

 

Bericht zur Hauptversammlung 2013

Auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr blickte der Musikverein bei seiner Hauptversammlung zurück.
Nach über 28 Jahren gab Dirigent Lothar Grötzinger den Taktstock an Ferenc Guti weiter.
Eine gemeinsame Jugendkapelle wurde mit den Musikern aus Marschalkenzimmern gegründet.
Die Tradition des „Maiweckens“ soll auch in Zukunft beibehalten werden.

Mit einer Gedenkminute erinnerte der Vorsitzende Daniel Schrägle an das verstorbene Gründungs- und Ehrenmitglied Emil Schrägle sowie an Paul Ziegler und Albert Springmann. Das vergangene Vereinsjahr bezeichnete der Vereinschef als „bunt gemischt“.
Besonders hob er die Verpflichtung von Dirigent Ferenc Guti hervor. Im März hatte er die musikalische Leitung von Lothar Grötzinger übernommen. Der Wechsel konnte nahtlos und ohne Probleme vollzogen werden. Mit Bravour wurde das Jahreskonzert im Dezember als musikalischer Höhepunkt des Jahres in der total überfüllten Glatttalalle gemeistert.
In Kooperation mit dem Musikverein Marschalkenzimmern sei es gelungen, eine stattliche Jugendkapelle zu stellen. Im Frühjahr hatten die Musiker aus Marschalkenzimmern bezüglich dem Gemeinschaftsprojekt angefragt. Nach reichlicher Überlegung, so Jugendleiterin Catherin Schrägle, sei der Gründung einer gemeinsamen Jugendkapelle zugestimmt worden.
Unter der Leitung von Lothar Grötzinger hätten sich die 16 Zöglinge zu einer starken und selbstbewussten Truppe entwickelt und freuten sich auf die erste Probe am 14. September in Marschalkenzimmern. Hinzu kamen zwölf Jugendliche aus Marschalkenzimmern. Für die Jungmusiker sei es anfangs nicht ganz einfach gewesen, sich in einer so großen Gruppe zurechtzufinden. Viel Eingewöhnungszeit hatten sie aber nicht, denn bereits Ende November wartete der erste gemeinsame Auftritt beim Jahreskonzert. Als Meilenstein der Jungmusiker bezeichnete die Jugendleiterin den Besuch des geplanten D1-Lehrgangs an Ostern und Pfingsten. Hierfür haben sich alle 16 Nachwuchsmusiker angemeldet. Die Lehrgänge würden an Anspruch stetig zunehmen. Eine fundierte Vorbereitung durch hochqualifizierte Musiklehrer sei deshalb unerlässlich. Im März soll bereits wieder die Werbetrommel für die im Juni beginnende neue Ausbildung gerührt werden. Bei einem Schnuppertag in der Schule sollen alle interessierten Jugendlichen Instrumente testen können. Ganz besonders freute es Catherin Schrägle, dass Lothar Grötzinger zugesagt habe, die Grundausbildung wieder zu übernehmen.
Auf Grund der Verpflichtung des neuen Dirigenten mussten die Finanzen neu strukturiert und Geldquellen gefunden werden. Durch die Einführung eines Beitrages für die Aktiven im vergangenen Jahr konnte ein Teil des Mehraufwandes gedeckt werden. Für den Rest musste jedoch die eine oder andere Quelle gefunden werden, führte Schrägle aus. Hierfür wurde eine weitere Veranstaltung organisiert. Der Versuch Werbeeinnahmen über einen Vereinsanhänger zu generieren scheiterte an den zu hohen Kosten für die Werbepartner. Die Vorstandschaft beabsichtigt deshalb, die Werbung selbst zu organisieren um damit die Prämie für die Werbefirma zu umgehen.
Schriftführer Karl-Heinz Renz ließ das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Wie ein roter Faden zogen sich die Termine durch den Kalender. Die Musiker trafen sich zu 44 Proben und 19 Auftritten. Dem Verein gehören insgesamt 161 Mitglieder an. Sie teilen sich in 41 Aktive, 16 Zöglinge, 91 Passive und 13 Ehrenmitglieder auf.
Eine positive Bilanz zog Dirigent Ferenc Guti nach dem ersten Jahr. Er bedankte sich für die Unterstützung. Menschlich und kameradschaftlich passe es und man ziehe in die gleiche Richtung. Musikalisch gäbe es noch Potential nach oben. Im ersten Jahr wollte er nicht gleich bis an die Grenze gehen, bilanzierte Guti. Für musikalische Vorschläge sei er jederzeit offen und dankbar. Dem Wunsch der Vorstandschaft wurde entsprochen, dass sich die Aktiven zukünftig Kleinmaterial wie beispielsweise Marschgabeln selbst kaufen. Damit soll die Vereinskasse geschont werden. Für Sascha Horr ist es auch selbstverständlich, dass er die Reparaturen für sein Instrument selbst übernimmt. Schließlich spiele er auch damit und nütze es ab.
Ein Diskussionspunkt war auch das traditionelle „Maiwecken“. Seit der Vereinsgründung ziehen die Musiker am 1. Mai morgens um 6 Uhr musikalisch durch den Ort. Die Reihen der Musiker sind dabei teilweise dünn besetzt und der Zuspruch aus dem Gemeinde fehle. Es stünden keine Einwohner vor dem Haus oder am Fenster. Über Alternativen einer musikalischen Begrüßung des Wonnemonats Mai wurde diskutiert. Per Abstimmung entschied sich jedoch die Mehrheit der Anwesenden, auch zukünftig an der Tradition festzuhalten und morgens durch den Ort zu ziehen.

(Text: Dieter Link)

 

 

Bericht zur Hauptversammlung 2012

Hauptversammlung2012.jpg  Mit Ferenc Guti aus Eschbronn wurde der Musikverein bei der Suche nach einem Nachfolger für Dirigent Lothar Grötzinger fündig. Um die finanzielle Mehrbelastung etwas auffangen zu könnenwurde ein Beitrag in Höhe von 20 Euro für die Aktiven eingeführt und der Beitrag für passive Mitglieder erhöht. Karl-Heinz Renz übernahm von Katrin Birk das Amt des Schriftführers. Bei der Hauptversammlung im Gasthof „Sonne“ waren die Musiker fast unter sich. Vorsitzender Daniel Schrägle erinnerte mit einer Schweigeminute an das verstorbene Gründungs- und Ehrenmitglied Albert Hetzel sowie an die passiven Mitglieder Helmut Preis und Hans Pfau. Bei seinem Rückblick bezeichnete Schrägle das vergangene Jahr als sehr abwechslungsreich. Wie ein roter Faden zogen sich die zahlreichen Termine durch den Kalender. Als besonders arbeitsintensiv hob er dabei das 2. Hopfauer Dorffest hervor. Dabei hätten sich die Musiker mit einem Auftritt, etlichen Arbeitsdiensten und der Organisation der Kapellen für den Blasmusiknachmittag am Sonntag nicht lumpen lassen, bilanzierte der Vorsitzende. Auch die „Oldies“ und die Jungmusiker gestalteten das Unterhaltungsprogramm tatkräftig mit. Für ihren tollen Einsatz bedankte sich Ortsvorsteherin Daniela Wittig ganz herzlich.
Bild zeigt: Daniel Schrägle. Katrin Birk und Karl-Heinz Renz  

Als äußerst schwierig und langwierig entpuppte sich nach Aussage von Daniel Schrägle die Suche nach einem Dirigenten. Nach 28 Jahren hatte „Eigengewächs“ Lothar Grötzinger bereits Ende 2010 seinen Rückzug angekündigt. Zuerst seien sämtliche Kandidaten in Erwägung gezogen worden, die mit dem Musikverein enger in Kontakt standen, führte der Vorsitzende aus. Zudem seien vereinsintern Personen angesprochen worden, die für diese Aufgabe in Frage gekommen wären. Leider sei aber die Suche erfolglos geblieben, so Schrägle. Der Schritt in die Öffentlichkeit in Form einer Anzeige brachte fünf Bewerber. Nach zahlreichen Gesprächen habe sich die Vorstandschaft ihren „Favoriten“ zu einem Probedirigat eingeladen und sich nach Absprache mit den Aktiven um eine Zusage bemüht. Dies ist schließlich auch gelungen. Anfang Februar gab der 42 jährige Ferenc Guti aus Eschbronn seine Zusage. Der geborene Ungar hat ein abgeschlossenes Musikstudium und arbeitet derzeit als Musiklehrer. Recht schwierig gestaltete sich auch die Suche nach Musiklehrern für die Ausbildung der 16 Jungmusiker. Dies bestätigte auch Jugendleiterin Catherin Schrägle. Ihren Schützlingen bescheinigte sie eine ausgezeichnete Probenarbeit mit viel Fleiß. Bei einigen Auftritten konnte der Nachwuchs sein Können bereits unter Beweis stellen. Es sei schön mit anzusehen, dass die Jüngsten des Vereins das erforderliche Durchhaltevermögen, den musikalischen Biss und die Kameradschaft untereinander pflegen, die bei der dreijährigen Grundausbildung erforderlich sei, stellte die Jugendleiterin erfreut fest. Keiner der Zöglinge habe in den vergangenen zwei Jahren die Ausbildung abgebrochen und man merke auch, dass ihnen die Musik Freude bereite. Dies könne man immer deutlicher an ihren Fortschritten sehen. Für ihr Engagement wurden die Jugendausbilder Melanie Alt, Caroline Fuentes, Jürgen Trick, Maria Höhn, Daniel Schrägle, Catherin Schrägle und der ehemalige Dirigent Lothar Grötzinger besonders hervorgehoben. Als Dankeschön dafür überreichte Daniel Schrägle einen Blumenstrauß für die Frauen und ein Weingeschenk für die Herren. Einen Gewinn konnte Kassier Martin Schrägle vermelden. Dabei hob er die verhältnismäßig große Spendensumme von 3090 Euro hervor und dankte an dieser Stelle allen Spendern ganz herzlich. Katrin Birk ließ das abgelaufene Jahr mit seinen 16 öffentlichen Auftritt nochmals Revue passieren. Die anstehenden Wahlen konnten recht zügig abgehandelt werden. Katrin Birk legt nach siebenjähriger Amtszeit als Schriftführer eine „Babypause“ ein und konnte durch Karl-Heinz Renz ersetzt werden. In ihren Ämtern wurde Daniel Schrägle (Vorsitzender), Tommy Bippus (Stellvertreter), Martin Schrägle (Kassier) und Catherin Schrägle (Jugendleiter) bestätigt. Der Ausschuss setzt sich aus Alexander Schrägle, Hermann Reinisch, Mario Grötzinger, Thorsten Schubert und Sebastian Birk zusammen. Jugendvertreter sind nach wie vor Maria Höhn und Linda Wahl. Reiner Vincon und Sascha Horr werden auch im nächsten Jahr die Kasse prüfen. Um die Mehrkosten in Höhe von rund 4500 etwas abzufangen stellte die Vorstandschaft den Antrag, für die 45Aktiven (ab 18 Jahren) einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 20 Euro pro Jahr einzuführen. Der Satzungsänderung und dem Antrag stimmt die Versammlung mit großer Mehrheit zu. Ohne große Diskussion stimmten 37 der 41 Stimmberechtigten dem Antrag zu. Gegenüber standen drei Nein-Stimmen und eine Enthaltung. Ohne Gegenstimme wurde der Beitrag der 95 passiven Mitglieder von zehn auf 20 Euro erhöht.

(Text und Bild: Dieter Link)

 

 Der Musikverein hatte zur „Musiker-Fasnet“ eingeladen

 Unter das Motto „Märchenwald“ stellt der Musikverein seine traditionelle Musikerfasnet im Gasthof Sonne. Zahlreiche Zwerge, gute Feen, Zauber und sonstige Märchenfiguren gaben mit ihren Kostümen ein farbenprächtiges Bild ab. Ein paar Besucher mehr hätte das unterhaltsame Programm verdient gehabt. Zum Auftakt des bunten Abends marschierte eine Abordnung der „Schnecken“ aus Bettenhausen ein. Danach war die Bühne frei zur Märchenstunde. Den Auftakt machte das „Rumpelstilzchen“ (Bild).  Nur mit Hilfe eines kleinen Männchens (Sascha Horr) gelang es der Müller’s-Tochter (Tommy Bippus), Stroh in Gold zu verwandeln. Durch die Geschichte führte Mona Mutschler. Nur Dank eines Boten konnte sie den Namen des „Rumpelstilzchen“ erraten und dufte somit ihr Kind behalten. Ganz nebenbei glossierten Tommy Bippus und Sascha Horr das Dorfgeschehen und brachten so manche kuriose Ereignisse ans Tageslicht. Als Märchenerzähler trat immer wieder der Vorsitzende Daniel Schrägle auf. Zu einem Märchenquiz hatten Katrin und Sebastian Birk eingeladen. Anhand von Beschreibungen galt es die Märchen zu erraten. „Freiwillige“ aus dem Publikum zeichneten Szenen aus den Geschichten oder fungierten als Pantomime. Nur knapp hatten die Frauen das Quiz gegen die Männer gewonnen. Alle anwesenden Frauen im Saal erhielten dafür einen kleinen Likör. Beim Stück „Die Entführung der großen Prinzessin „Yannika von und zu Brachfeld“ hob sich letztmals der Vorhang. Den schwungvollen Schlusspunkt setzte das „Panikorchester“ des Musikvereins mit einigen fetzigen Rhythmen. Bis in die späte Nacht hinein herrschte reger Betrieb.

(Text: Dieter Link)

Bilder der Fasnetssaison finden Sie hier.

 

Fulminantes Jahreskonzert

 Als hätte es so sein müssen. Ein Weihnachtskonzert zur Verabschiedung von Lothar Grötzinger als Dirigent. Eben auch ein Abschiedskonzert.
Nach fast 28 Jahren hat er als Dirigent des Musikvereins Hopfau den Taktstock beiseitegelegt. Offiziell jedenfalls. Denn zum traditionellen Heiligabendkonzert auf dem Rathausplatz wird er ihn nochmals schwingen. Und vielleicht noch zum Aushelfen, aber das ist eine andere Geschichte.
Wer am 3. Dezember zum Jahreskonzert nicht kommen konnte, hat was verpasst. Zum einen das Recht auf einen Sitzplatz in der Halle, denn die war proppevoll, zum anderen ein fulminantes Konzert. Die Hopfauer Musikerinnen und Musiker haben wieder alles gegeben und auch was erreicht, was sie bisher nie erreichten: Die Generalprobe vor dem Auftritt war aufgrund der guten Leistungen und des guten Besuchs der Proben hinfällig geworden.
Und so hörte sich auch das Konzert an. Die Auswahl der Musikstücke war unverkennbar. Die Eröffnungsfanfare "A Salute from Lucerne" wurde schon fast theatralisch vorgetragen. Im folgenden Stück "Pearl Harbor" ging es um eine Liebesgeschichte und um den Angriff der Japaner auf den Militärhafen. Diesen Gegensatz arbeitete die Kapelle sehr schön heraus. Ebenfalls überzeugend dargeboten: "The Lion King“ von Elton John und Hans Zimmer sowie die klassischen Rockballaden von "Bon Jovi“ waren den Musikern auf den Leib geschneidert. Aber auch die Klassiker im Repertoire einer Blaskapelle beherrschte der Verein, etwa den "Abschied der Gladiatoren", oder "Ein halbes Jahrhundert".
Immer wieder spendete ihm das Publikum stehende Ovationen. Pfiffe und Zugaberufe hallten durch die Reihen. Die Jungmusiker, die den ersten Teil des Konzerts bestritten, hielten Buchstaben hoch, die zusammengesetzt "Vielen Dank Lothar" ergaben. Die Ehrung Grötzingers übernahm Werner Eble vom Blasmusikkreisverband. Er überreichte ihm die Dirigentenehrennadel in Gold mit Diamant. Das sei eine sehr seltene Auszeichnung, sagte Eble.
Als Dank blickte Anke Obergruber in dreieinhalb Minuten ebenfalls auf Grötzingers Musikerleben zurück und würdigte seine Leistungen, hintermalt von leisen Klängen der Kapelle. Sie lobte sein Engagement für die Jugendarbeit und betonte, er habe sich stets für Verbesserungen und die Fortentwicklung der Musiker eingesetzt. Dies zeigte sich besonders bei den ganz jungen. Die Nachwuchsmusiker, die voraussichtlich nächstes Jahr in die Gesamtkapelle integriert werden, eröffneten das Konzert mit dem Medley "Instant Christmas Concert". Beeindruckend geriet die Interpretation von "Pirates of the Caribbean". Ganz leicht und verspielt klang die Jugendkapelle bei "California Girls" und "Blue sued shoes".
Der Konzertpartner der Hopfauer war am Samstagabend die Stadtkapelle Sulz. Sie hatte im Wesentlichen das Programm gespielt, das sie am Sonntag auch bei ihrem Konzert bot. Das Publikum war hier wie da begeistert.

(Text: Uwe Vincon)

Bilder vom Jahreskonzert gibt es hier.

 

Der Musikverein hatte zur „Musiker-Fasnet“ eingeladen

Unter das Motto „Märchenwald“ stellt der Musikverein seine traditionelle Musikerfasnet im Gasthof Sonne. Zahlreiche Zwerge, gute Feen, Zauber und sonstige Märchenfiguren gaben mit ihren Kostümen ein farbenprächtiges Bild ab. Ein paar Besucher mehr hätte das unterhaltsame Programm verdient gehabt. Zum Auftakt des bunten Abends marschierte eine Abordnung der „Schnecken“ aus Bettenhausen ein. Danach war die Bühne frei zur Märchenstunde. Den Auftakt machte das „Rumpelstilzchen“ (Bild).  Nur mit Hilfe eines kleinen Männchens (Sascha Horr) gelang es der Müller’s-Tochter (Tommy Bippus), Stroh in Gold zu verwandeln. Durch die Geschichte führte Mona Mutschler. Nur Dank eines Boten konnte sie den Namen des „Rumpelstilzchen“ erraten und dufte somit ihr Kind behalten. Ganz nebenbei glossierten Tommy Bippus und Sascha Horr das Dorfgeschehen und brachten so manche kuriose Ereignisse ans Tageslicht. Als Märchenerzähler trat immer wieder der Vorsitzende Daniel Schrägle auf. Zu einem Märchenquiz hatten Katrin und Sebastian Birk eingeladen. Anhand von Beschreibungen galt es die Märchen zu erraten. „Freiwillige“ aus dem Publikum zeichneten Szenen aus den Geschichten oder fungierten als Pantomime. Nur knapp hatten die Frauen das Quiz gegen die Männer gewonnen. Alle anwesenden Frauen im Saal erhielten dafür einen kleinen Likör. Beim Stück „Die Entführung der großen Prinzessin „Yannika von und zu Brachfeld“ hob sich letztmals der Vorhang. Den schwungvollen Schlusspunkt setzte das „Panikorchester“ des Musikvereins mit einigen fetzigen Rhythmen. Bis in die späte Nacht hinein herrschte reger Betrieb.

Zu seinem 2. Oktoberfest hatte der Musikverein am „Tag der Deutschen Einheit“ eingeladen. Für eine tolle Stimmung sorgte in der vollen Glatttalhalle die Gruppe „Wälderblut“. Ein herzliches und geselliges Wiedersehen gab es mit der Patenkapelle aus Fußach (Vorarlberg). Nach einem Empfang stimmten sie mit zünftiger Blasmusik auf den Abend ein.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Hopfauer Musikverein seine Patenkapelle aus Fußach am Nachmittag vor der Glatttalhalle auf musikalische Weise. Nach der knapp dreistündigen Fahrt wurden die Gäste aus dem „Dreiländereck“ mit erfrischenden Getränken sowie allerlei Knabbergebäck empfangen und auf das Wiedersehen angestoßen. Das letzte Zusammentreffen in Österreich lag bereits drei Jahre zurück. Der Vorsitzende Daniel Schrägle freute sich riesig, dass ihre Patenkapelle der Einladung gefolgt war. Mit einem Korb voller kulinarischer Spezialitäten bedankte sich Vorsitzender Christoph Mathis für die Einladung. Er hofft, dass es auch in Zukunft gelingt immer wieder zusammen zu kommen und diese Tradition aufrecht gehalten werden könne. Zur Pflege der Kameradschaft und Freundschaft hatte sich der Musikverein einiges einfallen lassen. Den Auftakt des Oktoberfestes gestaltete die Patenkapelle auf musikalische Art und Weise mit. Danach wurde miteinander gefeiert. Nach einer kurzen Nacht wurde zum gemeinsamen Frühstück in die Glatttalhalle eingeladen. Die anschließende Wanderung hinauf zum Wasserreservoir auf dem „Hörnle“ mit der frischen Luft tat gut. Der Aufstieg wurde mit einem herrlichen Ausblick auf Hopfau belohnt. Danach ging es hinab zu den Weiheranlagen der Angelfreunde Dobeltal. Beim „Seehotel“ gab es kleine Kostproben von geräucherten Forellen. Eine Besichtigung der Obsthalle mit wissenswerten Informationen rund um die Äpfel schloss sich bei der Duttenhoferschen Gutsverwaltung an. Interessant war der Blick in die Küche der beiden Fernsehköche Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Bei der anschließenden Schnapsprobe wurde es den Musikern buchstäblich warm ums Herz. Das gemeinsame Mittagessen in der Glatttalhalle kam deshalb als Stärkung zur rechten Zeit. Die Geselligkeit kam an den zwei Tagen nicht zu kurz. Es wurde viel miteinander geplaudert und zum Schluss nochmals aufgespielt. Am späten Nachmittag trat die Patenkapelle wieder die Heimreise an.

Nach ihrer Einquartierung in den örtlichen Gastronomiebetrieben und privaten Unterkünften eröffnete Dirigent Helmut Schäfer mit seinen 30 Musikern in der weiß-blau geschmückten Glatttalhalle das Oktoberfest mit zünftiger Blasmusik. Da vom Bierlieferant kein geeignetes Fass Bier zur Verfügung gestellt werden konnte, fiel der geplante offizielle Fassanstich aus. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Reißenden Absatz fanden die Schweinshaxen und die Hähnchen sowie das Bier aus Maßkrügen. Die Musiker aus Österreich heizten mit ihren schwungvollen Melodien die Stimmung an und kamen den geforderten Zugaben gerne nach. Danach war die Bühne frei für die Stimmungskapelle „Wälderblut“. Mit ihrem fetzigen Programm vom Alpenrock über Schlager bis zum Klassiker aus der Tanzmusik sorgten sie für eine tolle Stimmung unter den Gästen. Von der ersten Minute an schafften sie es, das Publikum mitzureißen. Gestandene Mannsbilder in Lederhosen und fesche Madel in Dirndl standen auf den Bänken und feierten ausgelassen ihr Oktoberfest. Immer wieder kam von „Wälderblut“ das Kommando „Wo sind die Hände?“ und „Die Krüge hoch“. Bei dem meist jüngeren Publikum war deshalb eine gute Kondition notwendig. Bis weit nach Mitternacht herrschte Oktoberfest-Stimmung pur.

Bereits zum zweiten Mal hatte der Musikverein zum Vorspielabend eingeladen. Dabei zeigten die Jungmusiker des Musikvereins ihr Können. Seit Januar des vergangenen Jahres werden insgesamt 15 Jugendliche an ihren Instrumenten durch zwei Musiklehrer ausgebildet.

Der Einladung in das Probelokal des Musikvereins (der fest eingebauten Bühne in der Glatttalhalle) zum 2. Vorspielabend waren hauptsächlich die Eltern und Großeltern gefolgt. Vorsitzender Daniel Schrägle freute sich über den ausgezeichneten Besuch. Ein herzliches „Dankeschön“ galt Jugendleiterin Anke Obergruber sowie Corinna Brett und Silke Weigold für die Organisation des Abends. Seit Jahren wird die Ausbildung beim Musikverein großgeschrieben. Durch die intensive Ausbildung ist die Kapelle auf über 60 Aktive angewachsen. Die Jugendlichen befinden sich seit 2013 in der Ausbildung. Begonnen hatten sie mit dem theoretischen Unterricht beim ehemaligen Dirigenten Lothar Grötzinger. Im Januar des vergangenen Jahres durften sie ihre Instrumente entgegennehmen. Die Ausbildung erfolgt durch zwei Musiklehrer. Szabo’s „Szabi“ Horvath kümmert sich um das „Blech“ wie Zugposaune, Bariton und Trompete. Wegen einer Terminüberschneidung konnte er leider nicht anwesend sein. Ferenc Guti (zugleich Dirigent der Aktiven) ist für das „Holz“ wie die Flöten und Klarinetten zuständig. Ferenc Guti zeigte sich stolz auf seine Nachwuchsmusiker sprach ihnen ein großes Lob aus. Als Solisten und in kleinen Ensembles gaben die Jungmusiker unter der Bandbegleitung von einer CD Kostproben ihres bisher erlangten Könnens ab und wurden mit großem Beifall für ihre gekonnten Vorträge belohnt. Alle hätten eindrucksvoll ihr Können unter Beweis gestellt. Voll des Lobes war auch Vorsitzender Daniel Schrägle und Jugendleiterin Anke Obergruber. Für den tollen Abend überreichte sie Ferenc Guti als Dank und Anerkennung ein kleines Geschenk. Seit dem 1. März spielen die Zöglinge in der gemeinsamen Jugendkapelle von Marschalkenzimmern und Hopfau mit. Im Sommer werden sie vermutlich ihren ersten Auftritt haben und gemeinsam das Weihnachtskonzert bestreiten. Angestrebt wird, die Jugendlichen im Herbst oder Frühling des nächsten Jahres auf den D1-Lehrgang zu schicken. Zum Ausklang des Abends wurde zu einem Ständerling mit Imbiss und Getränken eingeladen.

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